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Weiterbildung an der Schnittstelle von Management und Technik: Berufsbegleitend studieren

In vielen Unternehmen entstehen an Schnittstellen zwischen Fachbereichen Reibungen und Probleme, weil die entsprechenden Fachkräfte nicht auf Augenhöhe kommunizieren. Fehlendes Wissen über den jeweils anderen Aufgabenbereich kann zu Missverständnissen und Problemen führen und die Effizienz im Unternehmen beeinträchtigen. Dies gilt auch für die Schnittstelle von Management und Technik, wo Betriebswirte mit Ingenieuren aufeinandertreffen und zusammenarbeiten. An der Leuphana Professional School weiß man um dieses Problem und steuert mit zwei berufsbegleitenden Masterstudiengängen entgegen, um kaufmännische und technische Bereiche erfolgreich miteinander zu verknüpfen. So bietet der Master Wirtschaftsingenieurwesen ein technisches Aufbaustudium, während der MBA Digital Production Management Managementwissen für Ingenieure und Techniker fokussiert.

„Unser Studiengang hat einen technisch-praktischen Anteil von etwa 70 bis 80 Prozent. Studierende verbessern ihr Verständnis für technische Prozesse nicht nur in der Theorie, sondern auch in der experimentellen Umsetzung“ erklärt Prof. Dr.-Ing. Jens Heger, Leiter des Master Wirtschaftsingenieurwesen. „Unsere Studierenden kommen häufig mit einem fundierten betriebswirtschaftlichen Hintergrund. Der stark technisch ausgerichtete Studiengang bietet für sie einen echten Mehrwert“, ergänzt Koordinatorin Ulrike Kahlfeldt.

Im MBA Digital Production Management liegt der Fokus auf der Optimierung von Produktionsprozessen im Zeitalter der Industrie 4.0. Bereiche wie KI, Smart Factory, Supply Chain und Lean Management oder Logistik werden dazu mit umfassendem Management-Know-how verknüpft. „Unsere Studierenden lernen, wie man Unternehmen bewerten, steuern und entwickeln kann, um letztlich das Unternehmen in Hinblick auf Effizienz und Marktposition zu verbessern“, erklärt Studiengangsleiter Prof. Dr. Matthias Schmidt.

Beide Studiengänge sind eng auf die Praxis ausgerichtet und transferieren aktuelle Forschungsergebnisse und universitäres Know-how direkt in die Unternehmen. „Nicht selten bringen Studierende Fragestellungen aus ihrem beruflichen Alltag mit in die Vorlesung. Spätestens in ihrer Masterarbeit können sie ein Konzept zu einem Fallbeispiel aus ihrem Unternehmen entwickeln“, erklärt Jens Heger. Matthias Schmidt ergänzt: „Man hat eine Win-win-Situation: Die Studierenden erfüllen ihre Prüfungsleistung und bearbeiten gleichzeitig sinnvolle Fragestellungen für ihr Unternehmen.“ Unternehmen profitieren so von frischen Impulsen und können ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken. Gleichzeitig erschließen sich die Studierenden neue Netzwerke, was auch ihren Unternehmen zugutekommt. Jens Heger sieht ein weiteres Plus: „Wer fördert, ist in Zeiten des Fachkräftemangels ein attraktiver Arbeitgeber.“

Die starke Praxisorientierung zeigt sich auch in der Nutzung der digitalen Lernfabrik. Die Studierenden können dort digitale Produktionsprozesse praktisch erproben und Auswirkungen auch kleinster Veränderungen auf die Produktionsprozesse kennenlernen. „Unsere digitale Lernfabrik soll gleichzeitig auch eine Art Labor und Ausstellung für die Industrie sein, um sich mit einzelnen Technologien genauer auseinander zu setzen“, erklärt Jens Heger.

Beide Studiengänge starten im April 2022 in einen neuen Durchgang. Bewerbungen sind bis zum 31. Januar möglich. Bewerbungsfrist verpasst? Im Zuge des Nachrückverfahrens besteht noch die Möglichkeit einen Studienplatz zu erhalten. Für Studieninteressierte gibt es die Möglichkeit, jederzeit ein unverbindliches Beratungsgespräch mit der Koordinatorin der beiden Programme, Ulrike Kahlfeldt, zu vereinbaren (Fon 04131.677-1867, wing@leuphana.de oder dpm@leuphana.de) zu vereinbaren. Alle Informationen zu den Studiengängen sind unter www.leuphana.de/mba-dpm und unter www.leuphana.de/ma-wing zu finden.

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