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Substrat-Aufbereitung für Biogasanlagen

Wirtschaftsdünger wie Mist hat ein enormes Potenzial für die energetische Nutzung in Biogasanlagen. Unzerkleinert führen die natürlichen, landwirtschaftlichen Nebenprodukte jedoch häufig zu technischen Schwierigkeiten in den Anlagen. Mit dem robusten Doppstadt-Schredder AK 565 können Betreiber alle Arten von Mist effizient und wirtschaftlich aufbereiten. Anwender profitieren nicht nur von einer höheren Gasausbeute und verbesserter Wirtschaftlichkeit, sondern erfüllen gleichzeitig die gestiegenen Umweltanforderungen.

Die 2021 in Kraft getretene Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) stellt Betreiber von Biogasanlagen vor neue Herausforderungen, wie Daniel Kürten, Produktmanager bei der Doppstadt Umwelttechnik GmbH, weiß: „Die Bundesregierung strebt eine langfristige Senkung des Maisanteils in der Landwirtschaft an. Dazu gehört auch, dass weniger Mais den Biogasanlagen zugeführt werden darf.“ Daher wurde in der Novelle des EEG eine Begrenzung des Einsatzes von Mais und Getreidekorn für die Biogaserzeugung festgelegt. Betreiber erhalten seit 2021 nur dann eine Förderung, wenn diese nicht mehr als 40 Masseprozent pro Jahr an Mais oder Getreide in ihren Anlagen einsetzen.

Als sinnvolle Alternativen bieten sich vor allem Mist, aber auch Rüben und Kartoffeln an. Das große Problem: Häufig führt die Verarbeitung dieser Ersatzstoffe zu technischen Schwierigkeiten innerhalb der Anlagen. „Mist enthält oft viel Stroh und andere Störstoffe“, erklärt Kürten. „Diese verlängern den Fermentierungsprozess und verhindern dadurch den von der Maisverarbeitung gewohnt schnellen Durchlauf.“

Effiziente Zerkleinerung und Verarbeitung von Wirtschaftsdünger

Mit der AK-Baureihe von Doppstadt können Betreiber von Biogasanlagen da weitermachen, wo sie mit dem Mais aufgehört haben: Die mobilen Feinzerkleinerer erzielen selbst bei klumpigem und zähem Eingangsmaterial wie Rinder- und Pferdemist eine sehr gute Homogenisierung. Sie bieten die Möglichkeit, Stroh flexibel und je nach Bedarf in verschiedene Grade aufzufasern. Störstoffe wie Metalle können über einen Magneten ausgeschleust werden.

„Dank der effizienten Zerkleinerung zersetzen sich die Naturprodukte in der Biogasanlage schneller. Auch die Schwimmschichten im Fermenter werden minimiert und der Rührprozess in der Folge erleichtert“, erklärt Kürten. Dadurch erhöhe sich der Ertrag schätzungsweise um das Vier- bis Fünffache. Gleichzeitig verringern sich die Verweilzeiten im Fermenter signifikant. Betreiber profitieren dadurch von einer höheren Gasausbeute und einer verbesserten Wirtschaftlichkeit ihrer Anlage.

Geringe Belastung mit Unkrautsamen

Auch für Biobetriebe, die die Mistrotte gezielt im Feld streuen wollen, lohnt sich der Einsatz der AK-Zerkleinerer. Denn die nach dem Schreddern startende Rotte mit hohen Temperaturen ist ein Garant für eine geringe Belastung mit Unkrautsamen – vor allem für Betriebe, die das Material fein und gleichmäßig streuen möchten, ein großer Pluspunkt. Für Kürten steht daher fest: „Dank unserer effizienten und flexibel einsetzbaren Technologie ist Doppstadt der ideale Ansprechpartner, wenn es um die Aufbereitung von Substraten für eine optimale Rottensteuerung und den Einsatz in Biogasanlagen geht.“

Weitere Informationen unter: www.doppstadt.de

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