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Stolperfrei laden am Bordstein: Ladeinfrastruktur in den urbanen Raum

Mit dem Wachstum der Elektromobilität geraten Innenstädte zunehmend unter Druck: Ladesäulen blockieren Gehwege, stören Sichtachsen und führen durch quer gespannte Kabel oft zu gefährlichen Stolperfallen. Um dieses Problem zu entschärfen, bringt Rheinmetall ein innovatives System auf den Markt: den intelligenten Ladebordstein. Ab sofort wird dieser über die Ebero FAB GmbH in Serie vertrieben.

Die Nutzung des Bordsteins ist intuitiv. Der Ladevorgang erfolgt per App, QR-Code oder RFID-Charge-Karte. Foto: Rheinmetall
Die Nutzung des Bordsteins ist intuitiv. Der Ladevorgang erfolgt per App, QR-Code oder RFID-Charge-Karte. Foto: Rheinmetall

Statt aufrecht auf dem Bürgersteig zu stehen, verschmilzt der Ladepunkt beim Rheinmetall-Modell mit dem Bordstein selbst. Eine Lösung, die nicht nur optisch diskret ist, sondern auch barrierearm und platzsparend funktioniert. Die Technik ist dabei keineswegs rudimentär: Mit einer Ladeleistung von bis zu 22 Kilowatt, App-Integration, RFID-Zugang und QR-Code-Anmeldung orientiert sich die Nutzung am Standard zeitgemäßer Ladesäulen.

Gerade in Städten geht durch die Nutzung der Ladebordsteine kein Platz bei Gehwegen und Straßen verloren. Das Stadtbild wird aufgewertet. Foto: Rheinmetall
Gerade in Städten geht durch die Nutzung der Ladebordsteine kein Platz bei Gehwegen und Straßen verloren. Das Stadtbild wird aufgewertet. Foto: Rheinmetall

Doch es geht um mehr als Komfort. In Pilotprojekten in Köln und Nörvenich hat sich gezeigt, dass die Bordsteinlösung nicht nur Platz spart, sondern auch Wartung und Nachrüstung erheblich erleichtert. Das Elektromodul lässt sich in wenigen Minuten austauschen – bei gleichzeitig hoher Widerstandsfähigkeit gegen Wetter, Schmutz und mechanische Belastung. So sorgt ein integrierter Wasserstandssensor für die automatische Abschaltung bei Überschwemmung, während eine Bodenwärme-Nutzung bei Frost für Eisfreiheit sorgt.

Der Ladebordstein ist robust auch durch PKW/LKW überfahrbar. Foto: Rheinmetall
Der Ladebordstein ist robust auch durch PKW/LKW überfahrbar. Foto: Rheinmetall

Die kompakten Module aus Edelstahl, Aluminium und Beton messen 1000 x 250 x 120/150 Millimeter und lassen sich modular kombinieren. Auch andere Bordsteinformate sind künftig anpassbar. Die Integration in Smart-City-Konzepte ist durch die robuste, netzwerkfähige Konstruktion ebenfalls vorgesehen.

Für Roman Baumhof, Geschäftsführer der Ebero FAB GmbH, ist klar: „Das Konzept der platzsparenden und gut zugänglichen Ladebordsteine überzeugt uns – gerade auch im Hinblick auf die Mobilität der Zukunft.“

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