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Schimmel, Heizkosten, Wertverlust: Die LUNOS-Experten über den echten Preis schlechter Raumluft

Der unsichtbare Kostenfaktor

Wer eine Immobilie baut oder saniert, hat meistens eine klare Prioritätenliste. Heizung, Dämmung, Fenster. Die Lüftung taucht darin selten auf, und wenn überhaupt, dann irgendwo ganz am Ende. Das ist ein Fehler, der sich bezahlen lässt, teurer als die meisten ahnen. Die Berliner Lüftungsspezialisten von LUNOS, beschäftigen sich täglich mit genau diesem Widerspruch. Gebäude werden energetisch immer aufwändiger abgedichtet, während die Luftqualität im Inneren kaum jemanden interessiert, bis ein Schaden sichtbar wird.

LUNOS ist in diesem Feld kein Newcomer. Das 1959 in Berlin gegründete Unternehmen gilt als innovativer Weltmarktführer für dezentrale Wohnungslüftung und fertigt alle seine Geräte ausschließlich an deutschen Standorten in Berlin und Brandenburg. In über 36 Ländern auf allen Kontinenten sind LUNOS-Systeme verbaut, in Neubauten, sanierten Bestandsgebäuden, privaten Häusern und öffentlichen Einrichtungen. Mehr als 65 Jahre Unternehmensgeschichte machen das Haus zu einer Referenz in der Branche, weit über den deutschen Markt hinaus.

Wenn Feuchtigkeit zum Problem wird

Was viele nicht auf dem Schirm haben: Ein Vier-Personen-Haushalt gibt täglich zwischen sechs und zwölf Litern Wasser an die Raumluft ab, allein durch Atmen, Kochen und Duschen. Das klingt nach wenig. Die Konsequenzen sind aber sehr konkret. Ohne organisierten Luftaustausch sucht diese Feuchtigkeit sich einen Weg und findet ihn in Wänden, hinter Möbeln, unter Tapeten. Dort wächst Schimmel. Still, oft über Monate. Rund zehn Prozent aller Wohnungen in Deutschland sind davon betroffen.

Die Sanierungskosten sind erheblich. Eine professionelle Schimmelsanierung kostet je nach Ausmaß zwischen 3.000 und 8.000 Euro, und wer zu lange wartet, zahlt laut Branchenerfahrung schnell das Doppelte, weil sich unbehandelte Feuchtigkeit in Böden, Decken und tragende Wände frisst. Für Vermieter kommt das Risiko von Mietminderungen hinzu, die bei substanziellen Feuchtigkeitsschäden nach Rechtsprechung bis zu 20 Prozent betragen können. Und der Verkaufswert? Laut Einschätzung des Rings Deutscher Makler können Feuchtigkeitsschäden den Immobilienpreis um bis zu 15 Prozent drücken, in extremen Fällen sogar bis zur Unverkäuflichkeit.

Das Paradox moderner Gebäude

Dabei ist Schimmel nur eine Seite der Rechnung. Die andere betrifft den Energieverbrauch, und sie ist subtiler. Moderne Gebäude werden absichtlich luftdicht gebaut, weil das die Heizkosten senkt. Keine Heizwärme entweicht unkontrolliert nach außen. Das ist grundsätzlich richtig. Aber es bedeutet auch, dass die natürliche Lüftung durch Fugen und Ritzen komplett wegfällt. Die Konsequenz: CO₂ reichert sich in Wohnräumen an, Feuchtigkeit steigt, Schadstoffe haben keinen Weg nach draußen. Das Umweltbundesamt bewertet CO₂-Konzentrationen unter 1.000 ppm in Innenräumen als unbedenklich, zwischen 1.000 und 2.000 ppm als auffällig und über 2.000 ppm als inakzeptabel. Wer in einem dicht geschlossenen Schlafzimmer ohne Luftwechsel übernachtet, überschreitet diesen Wert mit hoher Wahrscheinlichkeit jede Nacht und wacht mit Kopfschmerzen auf, ohne den eigentlichen Grund zu kennen.

Die naheliegende Reaktion? Fenster auf. Aber genau da liegt das nächste Problem. Mit der verbrauchten Luft verschwindet auch die gesamte Heizwärme. Es ist wie ein Eimer mit einem Leck: Man kann so viel nachfüllen, wie man will, solange das Loch bleibt, geht mehr verloren als man eingibt.

Was Wärmerückgewinnung tatsächlich leistet

Kontrollierte Lüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung lösen genau dieses Dilemma. Das Prinzip ist schnell erklärt. Frische Außenluft kommt rein, verbrauchte Innenluft geht raus, aber bevor die warme Abluft das Gebäude verlässt, gibt sie über einen Wärmetauscher fast ihre gesamte Wärme an die eintretende Frischluft weiter. Moderne Systeme erreichen dabei Wärmerückgewinnungsgrade von bis zu 90 Prozent. Was das konkret bedeutet: Die Frischluft, die ins Schlafzimmer strömt, ist bereits auf nahezu Raumtemperatur vorgewärmt, ohne geöffnetes Fenster und ohne Energieverlust. Der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) hat berechnet, dass solche Systeme die Heizenergie um 25 bis 50 Prozent reduzieren können. Bei konsequentem Einsatz auf breiter Ebene wären laut BDH bis 2045 rund elf Millionen Tonnen CO₂ pro Jahr einsparbar.

Das Technik-Team bei LUNOS beschäftigt sich täglich mit solchen Anforderungen. Ihre Geräte müssen nicht nur effizient sein, sie sollen geräuscharm laufen, einfach zu installieren sein und in Bestandsgebäuden keine Großbaustelle erzeugen. Der e²60, eines der bekanntesten Produkte aus dem Berliner Haus, ist einer der kleinsten dezentralen Lüfter mit Wärmerückgewinnung auf dem Markt. Er wird direkt in die Außenwand eingebaut, kommt ohne aufwendiges Leitungssystem aus und erreicht eine Normschallpegeldifferenz von bis zu 67 dB, was ihn für Wohn- und Schlafräume besonders geeignet macht. Sein druckoptimierter Aufbau sorgt dafür, dass er auch in Höhenlagen und Küstenregionen mit erhöhtem Luftgegendruck zuverlässig arbeitet.

Made in Germany und weltweit gefragt

Was dezentrale Systeme in der Praxis noch interessanter macht, ist ihre Nachrüstbarkeit. Kein Aufbrechen von Decken, keine aufwendigen Kanäle durch die Wände. Das ist der entscheidende Vorteil für Bestandsgebäude, bei denen zwar eine energetische Sanierung stattfindet, eine zentrale Lüftungsanlage baulich aber kaum realisierbar wäre. Einen zusätzlichen gesetzlichen Rahmen setzt das Gebäudeenergiegesetz (GEG), das seit November 2020 gilt und für Neubauten eine dauerhaft luftundurchlässige Gebäudehülle vorschreibt. Was das praktisch bedeutet: Natürliche Fugenlüftung funktioniert in modernen Gebäuden schlicht nicht mehr als Konzept. Wer keine mechanische Lüftung einplant, riskiert, dass die Investition in Dämmung und dichte Fenster durch Feuchtigkeits- und Schimmelschäden wieder aufgefressen wird. Die Bauphysik ist da nicht verhandelbar.

Dass LUNOS als Weltmarktführer in der dezentralen Lüftungstechnik seine Produkte in über 36 Länder exportiert und dabei ausschließlich in Deutschland fertigt, ist das Ergebnis von mehr als sechs Jahrzehnten Entwicklungsarbeit. Gute Raumluft ist kein rein deutsches Thema, und die weltweite Nachfrage nach verlässlichen Lösungen wächst.

Was bleibt unter dem Strich? Die Rechnung, die viele Immobilieneigentümer nicht aufmachen, ist eigentlich eindeutig. Schlechte Raumluft verursacht Kosten durch Schimmel, Energieverluste, Wertverlust und gesundheitliche Belastung, die in Summe deutlich höher ausfallen als jede Investition in ein durchdachtes Lüftungskonzept. Gute Luft ist keine Selbstverständlichkeit. Und wer sie als solche behandelt, zahlt irgendwann den Preis dafür.

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