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Anbieter von Festoxid-Brennstoffzellen ändert Namen

Der Anbieter von Festoxid-Brennstoffzellen SOLIDpower hat seinen Namen geändert und heißt ab sofort SolydEra. SolydEra reagiert mit seiner Technologie auf die starke Kundennachfrage nach Dekarbonisierung und Unabhängigkeit von fossiler Energie. Das Unternehmen entwickelt und fertigt SOFC (Solid Oxide Fuel Cell)-Stacks und -Systeme für die hocheffiziente Energieumwandlung von verschie-denen Gasarten in Strom und Wärme sowie Lösungen für die Wasserstofferzeugung und flexible Energiespeicherung (SOE – Solid Oxide Electrolysis).

„Unser neuer Firmenname SolydEra spiegelt am besten wider, dass wir in eine neue Ära der Wasserstoffproduktion, insbesondere für die Energiespeicherung, eingetreten sind und dass wir ein kontinuierliches Wachstum im Bereich der Festoxid-Brennstoffzellen anstreben“, erklärte Martin Füllenbach, der Vorstandsvorsitzende von SolydEra, der damit auch eine verwirrende Namensüberschneidung mit einem amerikanischen Unternehmen im Bereich der Batterieproduktion für Fahrzeuge beseitigt.

Basierend auf fast 3.000 seiner BLUEGEN-Stromerzeugungssysteme, die in 17 Ländern im Einsatz sind und bereits mehr als 60 Millionen Stunden zuverlässigen Betrieb erreicht haben, wird SolydEra nun seinen Fokus und sein Produktangebot auf größere kommerzielle und industrielle Anwendungen ausweiten. Geschäftsmöglichkeiten mit Rechenzentren, großen Lagerhäusern, Supermärkten und anderen potenziellen Nutzern werden in den kommenden Jahren ein zweistelliges Wachstumspotenzial bieten.

Im ersten Halbjahr 2022 hat sich der Auftragsbestand von SolydEra mehr als verdoppelt, und das Unternehmen erhielt eine noch nie dagewesene Anzahl von Projektanfragen, insbesondere für künftige Lieferungen von kundenspezifischen kaskadierten (bis zu 40 kW) und containerisierten (über 100 kW) Produktlösungen.

Es wird erwartet, dass die Festoxidelektrolyse, die eine grüne Wasserstoffproduktion und flexible Energiespeicherung ermöglicht, in Zukunft der wichtigste Werttreiber für das Unternehmen sein wird.

Für 2030 wird erwartet, dass die Nachfrage nach Wasserstoff mehr als doppelt so hoch sein wird wie die verfügbare Produktionskapazität. SolydEra verfügt über eigene Elektrolyse-Technologie und führt aktiv fortgeschrittene Kooperationsgespräche mit Partnern. „Dieses Geschäft hat eine jährliche Wachstumsperspektive von 50 Prozent“, sagte Martin Füllenbach, „es wird nur durch die verfügbare Technologie begrenzt. SolydEra verfügt über die Technologie für eine zuverlässige Energieversorgung unabhängig von Sonnenlicht, Wind und Wetter. Wasserstoff wird der wichtigste Beitrag zur Entkarbonisierung und zur Unabhängigkeit von der fossilen Energieversorgung sein.“

Das Unternehmen investiert derzeit in alle drei Geschäftsbereiche, um die technologische Basis aller damit verbundenen Produkte zu stärken, die Lebensdauer zu verbessern, die Stapelkosten zu senken und das Wachstum insgesamt vorzubereiten.

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