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Intelligente Datenbrillen

Während vor nicht allzu langer Zeit ein regelrechter Hype rund um intelligente Datenbrillen und virtuelle oder erweiterte Realität herrschte, ist es seither sehr viel ruhiger um diese vielversprechenden Technologieansätze geworden.

Dabei gibt es einen großen Bedarf in Industrie, Logistik, Handel und Baugewerbe – vielleicht weniger an Augmented (AR) oder Virtual Reality (VR) als vielmehr an Werkzeugen für so genannte Assisted Reality (aR). Denn diese lassen sich unter widrigen Bedingungen (Staub, Wasser, Lärm, Explosionsgefahr etc.) großflächig einsetzen und unterstützen die Menschen vor Ort beispielsweise in Produktions- und Lagerhallen, auf Außenanlagen oder Baustellen.

Wie groß dieser Bedarf ist, hat die Pandemie gezeigt. Ingenieure und Servicetechniker z. B. konnten nicht mehr reisen, bei der Produktion, Wartung und Abnahme von Maschinen, Anlagen, Spezialwerkzeugen, Bauabschnitten oder Ähnlichem helfen, für Qualitätssicherung sorgen oder bei Problemen schnell und unkompliziert eingreifen und Fragen beantworten. Notlösungen wie die Nutzung von Smartphones oder Tablets erwiesen sich in dieser Situation als wenig brauchbar. Entweder waren sie zu empfindlich oder nicht bedienbar, weil das mit Schutzhandschuhen nicht möglich ist, oder aber nutzlos, weil die Arbeiter und Techniker beide Hände frei haben mussten.

RealWear: Datenbrillen

Großer Bedarf – branchenübergreifend

Dass der Bedarf in der Tat so groß ist, zeigt das Beispiel des US-Anbieters RealWear. Das Unternehmen hat intelligente Datenbrillen – das HMT-1 und HMT-1Z1, wobei HMT für Head Mounted Tablet steht – entwickelt, die nach Unternehmensangaben alle genannten Szenarien unterstützen, speziell für den Einsatz in Industrie, Logistik und Baugewerbe konzipiert wurden, anderen mobilen Geräten in diesen Bereichen deshalb überlegen sind und in den zurückliegenden zwölf bis achtzehn Monaten eine sehr große Nachfrage erfahren haben.

Herauszuheben sind insbesondere vier Eigenschaften:

  • die hohe Auflösung der eingebauten Kamera, Grundbedingung für die Unterstützung aus der Ferne
  • die leistungsstarke Spracherkennung selbst bei großem Umgebungslärm
  • die Robustheit, die selbst Einsätze in Umgebungen mit Explosionsgefahr ermöglicht, und
  • die Kompatibilität der RealWear-Datenbrillen mit Schutzausrüstung wie Schutzhelmen, -brillen und -handschuhen

Das Ergebnis: höhere Produktivität, niedrigere Kosten und besserer Arbeitsschutz.

International führende Unternehmen im Energiesektor, der Fertigungs-, Nahrungsmittel- und Automobilindustrie sowie der Telekommunikationsbranche setzen laut Hersteller auf die Datenbrillen HMT-1 und HMT-1Z1, damit ihre Mitarbeiter ihre jeweiligen Aufgaben sicherer, effizienter und präziser erledigen können.

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