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Coronavirus – Konsequenzen für die Baubranche?

Weltweit verbreitet die Corona-Pandemie Unsicherheit nicht nur im Hinblick auf die gesundheitlichen Gefahren für den Einzelnen, sondern auch bezüglich der gesamtökonomischen Risiken. Auch in der Bauwirtschaft fragen sich die Verantwortlichen, wie weitreichend die Auswirkungen in ihrer Branche ausfallen werden und welche Konsequenzen sich beispielsweise für laufende Bauprojekte ergeben könnten.

Die Nova Sedes Wohnungsbau eG sendet bezüglich ihrer laufenden und geplanten Bauprojekte sowohl an Mitglieder als auch Projektpartner und Beschäftigte aus dem Baugewerbe positive Signale: Die Bauvorhaben der Wohnungsbaugenossenschaft wie etwa das Stadtquartiersprojekt hugo49 in Bayreuth werden mit Stand heute wie vorgesehen fertiggestellt – die Baufortschritte bleiben im Zeitplan.

Wenig Anlass zur Beunruhigung sieht auch die Bundesvereinigung Bauwirtschaft (BVB): Umsatzprognosen zufolge erwartet man für das Jahr 2020 einen Gesamtumsatz von knapp 370 Mrd. Euro für die deutsche Bauwirtschaft – ein sattes Umsatzplus von vier Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Zahlen für das Jahr 2019 zeigen eine Branche, die sich seit nunmehr neun Jahren in Folge im Aufschwung befindet: 2019 verzeichnete die Bundesvereinigung einen Umsatzzuwachs von fünf Prozent auf insgesamt 355 Mrd. Euro.

Noch sind die Auswirkungen des Coronavirus auf das Baugewerbe nicht endgültig absehbar sind, doch man bleibt bei Nova Sedes optimistisch: Die Bauwirtschaft gilt historisch als eine der krisenfestesten Branchen und sollte sich nach Einschätzung der Wohnungsbaugenossenschaft trotz zeitweiliger Turbulenzen durch das Coronavirus 2020 als solide Wachstumsbranche behaupten.