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Hjorthøj Stibro Bridge in Aarhus

Aarhus ist mit ungefähr 300.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Dänemarks und am Kattegatt, dem Meeresgebiet zwischen dem dänischen Jütland und der schwedischen Westküste, gelegen. Die »Hjorthøj Stibro Bridge« in Aarhus ermöglicht Fußgängern und Radlern eine sichere Verbindung zwischen Nachbargemeinden des Landkreises und der örtlichen Schule. Die Brücke quert im Vorort Hjorthøj sowohl eine öffentliche Straße als auch Gleisanlagen der Stadtbahn Aarhus-Greena.

Hjorthøj Stibro Bridge in Aarhus 

Gestaltung und Ausführung der Brücke realisierten die dänischen Behörden gemeinsam mit der Landschaftsarchitektin Jane Schul, Kopenhagen, dem Ingenieurbüro Viggo Madsen und dem Bauunternehmen Per Aarsleff.

Als charakteristisches Kennzeichen schwingt sich die Brücke, 3 Meter breit und 170 Meter lang, in weitläufigen Kurven und Bögen durchs Gelände. Die Stahlkonstruktion ruht auf paarweise angeordneten, 6,5 Meter hohen, runden Stahlträgern. Sie durchquert waldiges Gebiet und führt über eine Straße sowie eine Bahntrasse. Die Brüstung besteht aus senkrechten, eng gesetzten Stahlstreben. Für den Belag der »Fahrbahn« wurde der massive Terrassenbelag »Die Beliebte« (sie heißt tatsächlich so) im Farbton Anthrazit ausgewählt. Der Belag besteht aus sogenannten Wood-Polymer-Composites (WPC). Als wichtigste Argumente für die Material-Entscheidung fielen ins Gewicht: dauerhafte Witterungsbeständigkeit, Stabilität auch bei starker Nutzung, geringer Wartungsaufwand sowie die attraktive Farbgebung, die mit dem Edelstahlgeländer ein reizvolles Zusammenspiel bewirkt und die Holz-Optik unterstreicht.

Hjorthøj Stibro Bridge in Aarhus 

Trotz der in wechselnde Richtungen geführten Bogen-Architektur stellte der Einbau des Boden-Belags kein Problem dar. Die Terrassendielen konnten ohne Schwierigkeiten mit üblichem Holzwerkzeug dem Brückenverlauf folgend zugeschnitten werden. Auch die Montage der Dielen gemäß Hersteller-Angaben erwies sich als einfach und funktionssicher.

Einen schon von weitem sichtbaren Farb-Akzent setzt der über die komplette Brückenlänge unterhalb der Brüstung beidseitig angelegte leuchtendrote, breite Farbstreifen. So schwingt sich die stählerne Brücke in leichten Bögen durchs Gelände.

Mit WPC - Wood-Polymer-Composites – bezeichnet man einen unter anderem in Nordamerika schon lange eingesetzten Werkstoff. Aus der gezielten Kombination von bis zu 70 Prozent Holzfasern und einem thermoplastischen Bindemittel entstehen iFormelemente in allen vom Markt nachgefragten Formen, Abmessungen, Farben und Oberflächenstrukturen.

NATURinFORM GmbH, www.naturinform.com


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